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Hamburg ist ein Stadtstaat mit rund 1,87 Mio. Einwohnern (Stand 31.12.2025).
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Speziell für Handwerksbetriebe in Hamburg
Die Handwerkskammer Hamburg führte zum 31. Dezember 2025 insgesamt 14.847 Betriebe. Ihr Bezirk umfasst das Staatsgebiet der Freien und Hansestadt, ihre Zahlen sind also Stadtzahlen. Der Bestand ist rückläufig: 15.244 Ende 2023, 15.119 Ende 2024.
Die Hamburger Kammer schlüsselt ihren Bestand nach den Anlagen der Handwerksordnung auf. 8.237 Betriebe entfallen auf die zulassungspflichtige Anlage A, 5.046 auf die zulassungsfreie Anlage B1 und 1.564 auf eine Sammelposition „Anlage B2 und Anlage AeT“. Anlage B2 sind die handwerksähnlichen Gewerbe; was „AeT“ bezeichnet, erklärt die Kammer in ihrer Tabelle nicht. Gegründet wurden 2025 insgesamt 1.447 Betriebe.
Die amtliche Handwerkszählung rechnet anders: 8.689 Unternehmen für das Berichtsjahr 2024, mit 113.770 tätigen Personen und knapp 14,9 Milliarden Euro Umsatz. Sie erfasst nur Unternehmen mit Umsatzsteuervoranmeldung oder Beschäftigten und lässt handwerksähnliche Gewerbe außen vor.
Nach Größenklassen haben 4.987 dieser 8.689 Unternehmen weniger als fünf tätige Personen, während die 313 größten zusammen 60.835 Personen beschäftigen.
Die Handwerkskammer Hamburg führt seit 2017 ihre Schätzwerte zu Beschäftigten und Umsatz nicht mehr fort. In ihrer eigenen Bestandstabelle stehen beide Zeilen für die Jahre 2017 bis 2025 durchgehend auf „keine Angabe", mit der Fußnote, dass die Schätzwerte mangels Basisdaten nicht fortgeführt werden.
Für einen Betrieb, der wissen will, wo er steht, heißt das: Die eigene Kammer liefert die Zahl nicht, und die amtliche Statistik erscheint mit Abstand: Der jüngste Bericht, für das Berichtsjahr 2024, erschien im April 2026.
Was die Kammer stattdessen veröffentlicht, sind Bezirkszahlen. Wandsbek führt mit knapp 3.660 Betrieben in 18 Stadtteilen, gefolgt von Hamburg-Mitte mit knapp 3.000 in 19 Stadtteilen und Hamburg-Nord mit knapp 2.200 in 13. Am unteren Ende stehen Bergedorf mit knapp 1.200 und Harburg mit knapp 1.300.
Die Werte sind gerundet und ohne Stichtag angegeben; die Kammer schreibt selbst durchgehend „knapp". Sie taugen zur Einordnung, nicht zur Rechnung.
Bezirke und Stadtteile, die der Chatbot bedient
Altona · Eimsbüttel · Hamburg-Mitte · Hamburg-Nord · Wandsbek · Bergedorf · Harburg
Häufige Fragen aus Hamburg
Was bedeutet die Aufteilung nach Anlagen?
Sie trennt zwei Wege in die Selbständigkeit. Anlage A umfasst die zulassungspflichtigen Handwerke — für sie ist der selbständige Betrieb nur den in der Handwerksrolle eingetragenen Personen gestattet. Anlage B1 und die handwerksähnlichen Gewerbe brauchen dagegen keine Eintragung in die Handwerksrolle, sondern lediglich eine Anzeige bei der Kammer, und werden in ein anderes Verzeichnis eingetragen.
Wo die Bewegung stattfindet, zeigt die Gründungsstatistik: Von den 1.447 Betrieben, die 2025 in Hamburg gegründet wurden, entfielen 659 auf die zulassungsfreie Anlage B1 und nur 554 auf die zulassungspflichtige Anlage A. Weitere 234 führt die Kammer unter „Anlage B2 und Anlage AeT“.
Kann der Chatbot sagen, was eine Reparatur kostet?
Er nennt Preise, wenn der Betrieb sie hinterlegt hat. Das Bürgerliche Gesetzbuch kennt den Begriff Kostenvoranschlag nicht — im Volltext kommt er kein einziges Mal vor. Geregelt ist der Kostenanschlag, und zwar so: Er ist im Zweifel nicht zu vergüten.
Wird er dem Vertrag zugrunde gelegt, ohne dass der Betrieb die Gewähr für seine Richtigkeit übernommen hat, und stellt sich heraus, dass das Werk ohne eine wesentliche Überschreitung nicht ausführbar ist, kann der Besteller kündigen. Dem Betrieb bleibt dann nur ein Anspruch auf den Teil der Vergütung, der der geleisteten Arbeit entspricht, und auf Ersatz der darin nicht enthaltenen Auslagen. Und sobald eine solche Überschreitung absehbar wird, muss er unverzüglich Anzeige machen.
Eine Prozentgrenze nennt § 649 nicht; was als wesentlich gilt, steht dort nicht.
Kommt es über einen Auftrag zum Streit, bietet in Hamburg die Rechtsberatung der Handwerkskammer ihren Mitgliedsbetrieben kostenfrei an, zwischen Betrieb und Kunde zu vermitteln. Die Vermittlung kommt nur zustande, wenn beide Seiten einverstanden sind, und die Kammer begutachtet dabei nicht die handwerkliche Arbeit.
Wie viele Betriebe gibt es in meinem Bezirk?
Die Kammer veröffentlicht Zahlen für alle sieben Bezirke, jeweils mit der Zahl der Stadtteile. Wandsbek ist mit knapp 3.660 Betrieben der größte und zugleich, nach Angabe der Kammer, der bevölkerungsreichste Bezirk. Zu den oben genannten Bezirken kommen Altona und Eimsbüttel mit jeweils knapp 1.900 Betrieben, verteilt auf 14 beziehungsweise 9 Stadtteile.
Mit dem Gesamtbestand lassen sich die Bezirkswerte nicht verrechnen, weil unklar bleibt, ob sich beide auf dieselbe Grundgesamtheit beziehen.
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