Nutzungsbedingungen (AGB)
Stand: 16. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Nutzungsbedingungen (nachfolgend „Nutzungsbedingungen“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Smartwebchat-Plattform, die zwischen
Mark Heinsohn
Osterdeich 34
28203 Bremen
E-Mail: info@smartwebchat.eu
(nachfolgend „Smartwebchat“ oder „Anbieter“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Nutzung der Smartwebchat-SaaS-Plattform geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, Smartwebchat stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Nicht Gegenstand dieser Nutzungsbedingungen ist der Kaufvertrag über ein kostenpflichtiges Abonnement. Dieser kommt ausschließlich zwischen dem Kunden und der Digistore24 GmbH (Hannover) zustande, die die Abonnements im eigenen Namen und auf eigene Rechnung als Wiederverkäuferin (Reseller / Merchant of Record) vertreibt. Für Preis, Zahlung, Rechnungsstellung, Umsatzsteuer und ein etwaiges Widerrufsrecht gelten ausschließlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Digistore24 GmbH. Einzelheiten regeln § 3, § 5 und § 6.
Das Angebot von Smartwebchat richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde ausdrücklich, in dieser Eigenschaft zu handeln. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen.
§ 2 Vertragsgegenstand
Smartwebchat ist eine Software-as-a-Service-Plattform (SaaS), die es Kunden ermöglicht, individuelle KI-gestützte Chat-Assistenten (nachfolgend „Assistenten“) für ihr Unternehmen zu erstellen, zu konfigurieren und auf ihrer eigenen Website einzubetten.
Der Zugang zur Plattform erfolgt über das web-basierte Dashboard unter smartwebchat.eu sowie über einen vom Kunden eingebetteten Chat-Widget-Code (Embed-Code) auf Drittwebsites. Smartwebchat stellt die notwendige Infrastruktur, die KI-Verarbeitungskapazität sowie das Dashboard als Dienst zur Verfügung.
Smartwebchat ist kein Hersteller der zugrundeliegenden KI-Sprachmodelle. Die Textgenerierung erfolgt über Drittanbieter: im Standard über Mistral (Verarbeitung in der EU); optional können je Assistent Premium-Modelle (OpenAI — Verarbeitung in den USA, abgesichert durch EU-Standardvertragsklauseln) gewählt werden. Smartwebchat schuldet die Bereitstellung der Plattform, nicht ein bestimmtes Ergebnis einzelner KI-Antworten.
§ 3 Vertragsschluss und Vertragsparteien
Der Nutzungsvertrag zwischen dem Kunden und Smartwebchat kommt zustande, indem der Kunde sich auf smartwebchat.eu registriert und diese Nutzungsbedingungen während des Registrierungsprozesses ausdrücklich akzeptiert. Die Registrierung ist kostenlos.
Der Kaufvertrag über ein kostenpflichtiges Abonnement kommt nicht mit Smartwebchat, sondern mit der Digistore24 GmbH (Hannover) zustande. Digistore24 erwirbt die Leistung von Smartwebchat und verkauft sie im eigenen Namen und auf eigene Rechnung an den Kunden weiter. Digistore24 ist damit rechtlicher Vertragspartner des Kunden für den Kaufvertrag, stellt die Rechnung und führt die Umsatzsteuer ab. Insoweit gelten ausschließlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Digistore24 GmbH, die dem Kunden im Bestellvorgang angezeigt werden.
Mit Ablauf einer 14-tägigen kostenlosen Testphase ist der weitere Zugang an ein kostenpflichtiges Abonnement geknüpft. Der Kunde wählt dazu auf smartwebchat.eu einen Plan aus und wird in den Bestellvorgang von Digistore24 weitergeleitet; der Kaufvertrag kommt mit dessen Abschluss nach Absatz 2 zustande. Der Nutzungsvertrag nach Absatz 1 besteht davon unabhängig fort.
Abweichend von Absatz 3 gilt für Organisationen, die Smartwebchat nach Prüfung eines amtlichen Gemeinnützigkeitsnachweises in sein Förderprogramm für gemeinnützige Organisationen aufgenommen hat: Die Nutzung im Umfang des Tarifs „Einzelkunde“ ist ab der Freischaltung für mindestens zwölf Monate unentgeltlich; der weitere Zugang ist insoweit nicht an ein kostenpflichtiges Abonnement geknüpft. Eine automatische Verlängerung erfolgt nicht. Über eine weitere Förderperiode entscheidet Smartwebchat nach Ablauf der zwölf Monate neu; ein Anspruch auf Aufnahme oder Verlängerung besteht nicht.
Den Text dieser Nutzungsbedingungen speichert Smartwebchat; der Kunde kann ihn jederzeit unter smartwebchat.eu/agb abrufen. Für Speicherung und Bereitstellung des Kaufvertragstextes ist Digistore24 verantwortlich.
§ 4 Leistungen
Smartwebchat bietet folgende Abonnement-Pläne an. Die Entgelte ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste unter smartwebchat.eu/preise; maßgeblich für den Kaufvertrag sind die im Bestellvorgang von Digistore24 angezeigten Preise (§ 5).
Kostenlose Testphase (14 Tage)
- Bis zu 5.000 Nachrichten/Monat (Standard-Modell)
- 1 Assistent
- DSGVO-konformes Hosting in Deutschland; Sicherungskopien innerhalb der EU
- Laufzeit: 14 Tage; danach Auswahl eines kostenpflichtigen Plans erforderlich
Einzelkunde
- 1 Assistent (fest; für weitere Assistenten ist der Agentur-Plan erforderlich)
- Bis zu 5.000 Nachrichten/Monat inklusive (Standard-Modell); weitere Nachrichten werden token-basiert nach der jeweils gültigen Preisliste abgerechnet
- Premium-Modelle optional nach Verbrauch (gesondertes Guthaben)
- Wissensbasis & RAG, Analytics, eigenes Branding
- DSGVO-konformes Hosting in Deutschland; Sicherungskopien innerhalb der EU
Agentur
- 15 Assistenten inklusive; weitere Assistenten sind kostenpflichtig nach der jeweils gültigen Preisliste
- Bis zu 25.000 Nachrichten/Monat inklusive (Standard-Modell: Mistral Small, EU-Hosting; Kontingent gepoolt über alle Assistenten); weitere Nachrichten werden token-basiert nach der jeweils gültigen Preisliste abgerechnet. Premium-Modelle (z. B. GPT-4o) sowie Embedding-Anfragen verbrauchen das Inklusiv-Kontingent schneller (höherer Token-Satz); darüber hinaus gilt derselbe Mehrverbrauch-Satz.
- Zentrales Multi-Tenant-Dashboard, eigene Wissensbasis pro Mandant
- API & Webhooks, Prioritäts-Support
- Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO für alle Mandanten inklusive (Anlage 1); für Heilberufe und Berufsgeheimnisträger gelten zusätzlich die Beschränkungen nach Anlage 1 Ziffer 8
Whitelabel — auf Anfrage
- Leistungsumfang des Agentur-Plans ohne Smartwebchat-Branding
- Konditionen individuell; Anfrage über info@smartwebchat.eu
Smartwebchat behält sich vor, den Leistungsumfang der einzelnen Pläne anzupassen. Wesentliche Änderungen werden dem Kunden gemäß § 12 dieser Nutzungsbedingungen angekündigt.
§ 5 Preise, Zahlung und Rechnungsstellung
Die auf smartwebchat.eu angegebenen Preise verstehen sich in Euro (€) zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer und richten sich an Unternehmer. Maßgeblich für den Kaufvertrag sind die im Bestellvorgang von Digistore24 angezeigten Preise und Steuerausweise.
Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum. Verkäuferin, Rechnungsstellerin und Steuerschuldnerin ist die Digistore24 GmbH; die Zahlung erfolgt an Digistore24. Die akzeptierten Zahlungsmittel richten sich nach deren Angebot (u. a. Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, PayPal); der verfügbare Zahlungsmittel-Mix kann sich ändern.
Mahnwesen und Beitreibung obliegen Digistore24. Bleibt eine fällige Zahlung aus und teilt Digistore24 dies Smartwebchat mit, ist Smartwebchat berechtigt, den Zugang zur Plattform nach vorheriger Ankündigung und angemessener Nachfrist vorübergehend zu sperren.
Smartwebchat kann die Entgelte für künftige Abrechnungszeiträume ändern. Eine Änderung wird dem Kunden mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform angekündigt und gilt frühestens ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Der Kunde kann den Vertrag bis zum Wirksamwerden nach § 6 kündigen; für bereits bezahlte Zeiträume bleibt das vereinbarte Entgelt unberührt.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Kostenpflichtige Abonnements laufen auf unbestimmte Zeit. Der Kunde kann sie jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen kündigen; maßgeblich ist der Zugang der Kündigung bei Smartwebchat. Das gilt auch bei jährlicher Abrechnung (§ 11). Die Kündigung erfolgt über das Dashboard oder per E-Mail an info@smartwebchat.eu; Smartwebchat veranlasst daraufhin die Beendigung der Abrechnung bei Digistore24. Die Erstattung eines im Voraus gezahlten Entgelts für den nicht mehr genutzten Zeitraum gehört zum Kaufvertrag und wird von Digistore24 als Verkäuferin abgewickelt.
Smartwebchat kann den Nutzungsvertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen, insbesondere bei schwerwiegenden Verstößen des Kunden gegen diese Nutzungsbedingungen.
Widerrufsrecht: Ein etwaiges gesetzliches Widerrufsrecht besteht gegenüber der Digistore24 GmbH als Verkäuferin, nicht gegenüber Smartwebchat. Über Bestehen, Voraussetzungen und Ausübung des Widerrufsrechts informiert Digistore24 im Bestellvorgang; dort ist auch die Widerrufsbelehrung abrufbar. Da sich das Angebot an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB richtet, besteht ein Widerrufsrecht regelmäßig nicht.
§ 7 Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich,
- die Plattform ausschließlich zu rechtmäßigen Zwecken und im Einklang mit diesen Nutzungsbedingungen zu nutzen;
- keine Inhalte zu verbreiten, die gegen geltendes Recht, Rechte Dritter oder die guten Sitten verstoßen (insbesondere keine rechtswidrigen, irreführenden, verleumderischen oder urheberrechtsverletzenden Inhalte);
- keine Spam-Nachrichten oder unerwünschte Massenkommunikation über die Plattform zu versenden;
- seinen Assistenten DSGVO-konform zu betreiben, wenn über den eingebetteten Chat personenbezogene Daten Dritter (z. B. Endkunden) verarbeitet werden. Der Kunde ist in diesem Fall Verantwortlicher i.S.d. Art. 4 Nr. 7 DSGVO und muss eigenständig die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Verarbeitung sicherstellen;
- Zugangsdaten (Passwort, API-Key) vertraulich zu behandeln und Smartwebchat unverzüglich zu informieren, falls ein unberechtigter Zugriff vermutet wird.
§ 8 Verfügbarkeit
Smartwebchat strebt eine hohe Verfügbarkeit der Plattform an (Best-Effort-Betrieb). Eine garantierte Mindest-Verfügbarkeit oder eine 24/7-SLA wird — insbesondere in der kostenlosen Testphase — nicht geschuldet.
Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und zuvor angekündigt. Ungeplante Ausfälle durch höhere Gewalt, Angriffe Dritter oder Störungen vorgelagerter Infrastruktur (z. B. Hosting-Anbieter, KI-API) fallen nicht in den Verantwortungsbereich von Smartwebchat.
§ 9 Haftung
Smartwebchat haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Smartwebchat nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wird, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung auf den typischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie sonstigen zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
Smartwebchat schuldet die Bereitstellung der Plattform, nicht die Richtigkeit einzelner automatisch erzeugter Antworten; KI-generierte Antworten können unvollständig, unzutreffend oder veraltet sein und ersetzen keine fachliche Prüfung. Der Kunde ist verantwortlich für die von ihm vorgenommene Konfiguration seines Assistenten, die von ihm bereitgestellten Inhalte und die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bestimmten Verarbeitungszwecke. Die gesetzlichen und vertraglichen Pflichten von Smartwebchat — insbesondere zur Bereitstellung der Plattform, zur Sicherheit der Verarbeitung und zur Verarbeitung personenbezogener Daten nach Anlage 1 — bleiben unberührt; für eigene Pflichtverletzungen haftet Smartwebchat nach den vorstehenden Absätzen.
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Nutzung der Smartwebchat-Plattform richtet sich nach der Datenschutzerklärung von Smartwebchat, die unter smartwebchat.eu/datenschutz abrufbar ist.
Soweit der Kunde über den eingebetteten Chat-Assistenten personenbezogene Daten seiner eigenen Website-Besucher verarbeitet, ist der Kunde Verantwortlicher und Smartwebchat Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Der dafür erforderliche Auftragsverarbeitungsvertrag ist als Anlage 1 Bestandteil dieser Nutzungsbedingungen und wird mit deren Annahme geschlossen; ein gesonderter Abschluss ist nicht erforderlich. Der Kunde kann den Vertragstext jederzeit unter smartwebchat.eu/agb abrufen, ausdrucken und speichern.
§ 11 Wechsel des Anbieters, Datenexport und Beendigung
Der Kunde kann den Nutzungsvertrag jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen kündigen; maßgeblich ist der Zugang der Kündigung bei Smartwebchat. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter oder zu einer eigenen IT-Infrastruktur setzt keine Begründung voraus und darf von Smartwebchat nicht erschwert werden.
Nach Wirksamwerden der Kündigung besteht eine Übergangsphase von 30 Kalendertagen, in der Smartwebchat den Zugang zu den Daten des Kunden zum Zweck des Wechsels aufrechterhält. Auf Verlangen des Kunden kann die Übergangsphase einvernehmlich verlängert werden.
Smartwebchat stellt dem Kunden seine Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (JSON) bereit. Assistenten-Konfigurationen, Gesprächsverläufe, Kontaktanfragen und Buchungen sind über die dokumentierte Schnittstelle unter smartwebchat.eu/api/v1 mit dem im Dashboard erzeugten API-Schlüssel abrufbar. Die Inhalte der Wissensdatenbank stellt Smartwebchat auf Anforderung innerhalb der Übergangsphase im selben Format als Datei bereit.
Für den Wechsel und den Datenexport erhebt Smartwebchat kein Entgelt. Diese Regelung setzt Kapitel VI der Verordnung (EU) 2023/2854 (Datenverordnung) um.
Nach Ablauf der Übergangsphase löscht Smartwebchat die Daten des Kunden nach Maßgabe von Anlage 1 Ziffer 11.
§ 12 Änderungen dieser Nutzungsbedingungen
Smartwebchat behält sich vor, diese Nutzungsbedingungen mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 4 Wochen zu ändern. Die Ankündigung erfolgt per E-Mail an die im Konto hinterlegte E-Mail-Adresse sowie durch einen Hinweis im Dashboard.
Widerspricht der Kunde den geänderten Nutzungsbedingungen nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten sie als angenommen. Smartwebchat wird den Kunden in der Änderungsmitteilung ausdrücklich auf diese Wirkung des Schweigens hinweisen. Von der Zustimmung durch Schweigen ausgenommen sind Änderungen der Anlage 1, die Verarbeitungszwecke, Datenarten, Kategorien betroffener Personen, Übermittlungen in Drittländer, das Schutzniveau der technischen und organisatorischen Maßnahmen oder die Haftung betreffen; sie werden dem Kunden gesondert mitgeteilt und bedürfen seiner ausdrücklichen Zustimmung. Für die Aufnahme oder den Wechsel eines Unterauftragsverarbeiters gilt ausschließlich das Verfahren nach Anlage 1 Ziffer 6. Bei Widerspruch des Kunden ist Smartwebchat berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Fassung ordentlich zu kündigen.
§ 13 Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für den Kaufvertrag mit der Digistore24 GmbH gelten deren Rechtswahl- und Gerichtsstandsklauseln.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist für alle Streitigkeiten aus dem Nutzungsvertrag der allgemeine Gerichtsstand des Anbieters in Bremen ausschließlicher Gerichtsstand.
Ist der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, aber kein Kaufmann — etwa als Angehöriger eines freien Berufs —, gelten die gesetzlichen Gerichtsstände; eine Gerichtsstandsvereinbarung nach dem vorstehenden Absatz wird ihm gegenüber nicht getroffen.
Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand; eine Beschränkung auf einen bestimmten Gerichtsort erfolgt gegenüber Verbrauchern nicht.
§ 14 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (salvatorische Klausel). An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Änderungen oder Ergänzungen dieser Nutzungsbedingungen bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
Anlage 1 — Vertrag zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag (Art. 28 DSGVO)
Diese Anlage ist Bestandteil dieser Nutzungsbedingungen und wird mit deren Annahme zwischen dem Kunden (nachfolgend „Verantwortlicher“) und Smartwebchat (nachfolgend „Auftragsverarbeiter“) geschlossen. Ein gesonderter Vertragsschluss ist nicht erforderlich; auf Wunsch stellt Smartwebchat eine unterzeichnete Ausfertigung in Textform bereit. Die Ziffer 13 der Vertragsvorlage (Anlagen 2 bis 4) ist in dieser Fassung nicht in Kraft gesetzt; die Nummerierung der übrigen Ziffern bleibt unverändert, damit sie der Vorlage entspricht.
1. Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung. Gegenstand ist der Betrieb der Smartwebchat-Plattform für den Verantwortlichen, insbesondere der Betrieb des von ihm eingebetteten Chat-Assistenten, die Speicherung seiner Wissensdatenbank und die Erzeugung von Antworten mittels KI-Sprachmodellen. Zweck ist ausschließlich die Erbringung der in § 2 und § 4 dieser Nutzungsbedingungen beschriebenen Leistungen. Die Verarbeitung ist automatisiert und dauert für die Laufzeit des Nutzungsvertrags einschließlich der Übergangsphase nach § 11.
2. Art der Daten und Kategorien betroffener Personen. Verarbeitet werden insbesondere Chat-Eingaben und Gesprächsverläufe, freiwillig übermittelte Kontaktdaten (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Termin- und Buchungsdaten, technische Verbindungsdaten sowie die vom Verantwortlichen hochgeladenen Inhalte der Wissensdatenbank. Betroffene Personen sind die Website-Besucher, Interessenten und Kunden des Verantwortlichen sowie dessen Beschäftigte, soweit diese die Plattform bedienen. Besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO sind nicht Gegenstand des Auftrags. Sie können gleichwohl anfallen, weil betroffene Personen sie unaufgefordert in den Chat eingeben; für diesen Fall gilt Ziffer 8.
3. Weisungsbindung. Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen. Weisungen erfolgen durch dessen Konfiguration im Dashboard sowie ergänzend in Textform an privacy@smartwebchat.eu. Hält der Auftragsverarbeiter eine Weisung für datenschutzrechtlich unzulässig, weist er den Verantwortlichen unverzüglich darauf hin und darf ihre Ausführung aussetzen. Eine Verarbeitung zu eigenen Zwecken, insbesondere zum Training von KI-Modellen, findet nicht statt. Für die nach Ziffer 6 eingesetzten Unterauftragsverarbeiter hat der Auftragsverarbeiter die Verarbeitung der übermittelten Daten zu deren eigenen Trainingszwecken abgewählt, soweit der jeweilige Anbieter eine solche Wahl vorsieht; bei der Mistral AI SAS gilt die Abwahl seit dem 28.08.2026.
4. Vertraulichkeit. Der Auftragsverarbeiter setzt zur Verarbeitung nur Personen ein, die zur Vertraulichkeit verpflichtet oder einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterworfen sind (Art. 28 Abs. 3 lit. b DSGVO).
5. Technische und organisatorische Maßnahmen (Art. 32 DSGVO). Der Auftragsverarbeiter unterhält dem Risiko angemessene Maßnahmen, insbesondere: Transportverschlüsselung (TLS) für alle Verbindungen; Speicherung von Zugangsdaten ausschließlich als kryptografischer Hashwert; mandantengetrennte Datenhaltung mit serverseitiger Prüfung der Zugehörigkeit bei jedem Zugriff; rollenbasierte Zugriffskontrolle mit persönlichen Zugangsdaten; Betrieb von Anwendung, Datenbank und Dateispeicher in Rechenzentren innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, wobei Sicherungskopien innerhalb der EU-Netzwerkzone des Hosting-Anbieters repliziert werden können; ein automatisiertes Löschverfahren für abgelaufene Aufbewahrungsfristen; sowie regelmäßige, verschlüsselte Datensicherungen mit dokumentiertem Wiederherstellungstest. Das automatisierte Löschverfahren löscht Gesprächsdaten — Chatverläufe, Bewertungen, Gesprächskategorien und ausgelöste proaktive Trigger — 30 Tage nach ihrer Entstehung; ebenso den Gesprächsauszug samt der Angabe des Übergabegrunds, den eine Übergabe an einen Mitarbeiter des Verantwortlichen enthält. Anfragen, Terminwünsche und Übergaben löscht es spätestens nach der Frist, die der Verantwortliche je Assistent im Dashboard einstellt; die Voreinstellung beträgt 365 Tage. Eine Übergabe, in der nach der Leerung des Gesprächsauszugs weder Name noch E-Mail-Adresse noch eine Bearbeitungsnotiz steht, löscht es bereits nach 30 Tagen. Sicherheitsprotokolle löscht es 30 Tage nach ihrer Entstehung, den Versand von Bewertungsanfragen samt Empfängeradresse 90 Tage nach dem vorgesehenen Versandzeitpunkt, sofern der Versand abgeschlossen oder gescheitert ist. Für die Verarbeitung durch Unterauftragsverarbeiter gilt Ziffer 6. Die Maßnahmen unterliegen der technischen Fortentwicklung; der Auftragsverarbeiter darf sie ändern, sofern das Schutzniveau nicht unterschritten wird.
6. Unterauftragsverarbeiter. Der Verantwortliche erteilt die allgemeine Genehmigung zum Einsatz der nachstehenden Unterauftragsverarbeiter (Art. 28 Abs. 2 DSGVO):
- Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen, Deutschland — Hosting und Rechenzentrumsbetrieb, Verarbeitung in Deutschland; Versand von E-Mails über das eigene Postfach des Auftragsverarbeiters (u. a. Benachrichtigungen über Anfragen und Übergaben).
- Mistral AI SAS, Paris, Frankreich — Erzeugung der Chat-Antworten und der Text-Embeddings; Voreinstellung; Verarbeitung innerhalb der EU.
- OpenAI Ireland Ltd., Dublin, Irland — nur, wenn im jeweiligen Assistenten ausdrücklich ein Premium-Modell von OpenAI ausgewählt wurde; die Übermittlung an sie erfolgt innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, für eine Weiterübermittlung gilt Ziffer 7.
- Brevo GmbH, Berlin, Deutschland — Versand der Bitte um eine Bewertung an Kundinnen und Kunden des Verantwortlichen; Verarbeitung innerhalb der EU.
Der Auftragsverarbeiter informiert den Verantwortlichen in Textform mit einer Frist von vier Wochen über beabsichtigte Änderungen dieser Liste (Art. 28 Abs. 2 S. 2 DSGVO). Der Verantwortliche kann binnen dieser Frist aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen; kommt keine Einigung zustande, kann jede Partei den Nutzungsvertrag zum Zeitpunkt der Änderung kündigen. Jeder Unterauftragsverarbeiter wird auf ein Schutzniveau verpflichtet, das dieser Anlage entspricht. Die Digistore24 GmbH ist kein Unterauftragsverarbeiter; sie wird im Rahmen des Kaufvertrags als eigenständig Verantwortliche tätig.
6.1 Eigene Zugangsschlüssel des Verantwortlichen. Hinterlegt der Verantwortliche für einen Nachrichtenkanal (Ziffer 6.4) oder für ein von ihm konfiguriertes Ziel (Ziffer 9) einen eigenen Zugangsschlüssel des jeweiligen Anbieters, besteht das Vertragsverhältnis zu diesem Anbieter zwischen dem Verantwortlichen und dem Anbieter. Der Anbieter ist insoweit nicht Unterauftragsverarbeiter des Auftragsverarbeiters; die Liste in Ziffer 6 gilt für ihn insoweit nicht. Der Verantwortliche schließt den nach Art. 28 DSGVO erforderlichen Vertrag selbst und benennt den Anbieter in seiner eigenen Datenschutzerklärung. Für Sprachmodelle besteht diese Möglichkeit nicht; die Erzeugung der Antworten erfolgt ausschließlich über die in Ziffer 6 genannten Anbieter.
6.2 Ausdrücklich nicht erfasste Dienste. Nach dem derzeit umgesetzten Datenfluss sind keine Unterauftragsverarbeiter: die Digistore24 GmbH, Hannover — sie wird im Rahmen des Kaufvertrags als eigenständig Verantwortliche tätig (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), dasselbe gilt für deren eigene Dienstleister; die Calendly, Inc. und die Cal.com, Inc. — bietet der Assistent eine Terminbuchung an, gibt er einen Buchungslink aus, den die betroffene Person selbst aufruft, und es werden keine Daten der betroffenen Person durch den Auftragsverarbeiter an diese Anbieter übermittelt; sowie die Anbieter der Erreichbarkeitsüberwachung, der Quellcodeverwaltung und der Auslieferung, weil sie keinen Zugang zu personenbezogenen Daten der betroffenen Personen haben. Die Einordnung folgt dem tatsächlichen Datenfluss und nicht dieser Aufzählung; ändern sich die Zugriffsmöglichkeit oder die übermittelten Daten, prüft der Auftragsverarbeiter sie vor der Änderung erneut und passt Ziffer 6 erforderlichenfalls an.
6.3 Ruhende Integrationen. Die Plattform enthält Funktionen, die nicht in Betrieb sind und deren Anbieter daher keine Unterauftragsverarbeiter sind. Ihre Aktivierung durch den Auftragsverarbeiter setzt eine Änderung der Liste nach Ziffer 6 mit vierwöchiger Vorankündigung voraus.
6.4 Kanäle mit eigenem Anbieterschlüssel des Verantwortlichen. Die Plattform ermöglicht die Anbindung von Nachrichtenkanälen — derzeit WhatsApp über einen Geschäftslösungsanbieter mit Sitz in der Europäischen Union. Die Anbindung schaltet der Verantwortliche je Assistent selbst frei und hinterlegt dabei seinen eigenen Zugangsschlüssel. Es gilt Ziffer 6.1 entsprechend: Das Vertragsverhältnis zum Geschäftslösungsanbieter und zum dahinterstehenden Betreiber des Nachrichtendienstes besteht zwischen dem Verantwortlichen und diesen Unternehmen. Der Verantwortliche schließt die erforderlichen Verträge selbst und benennt beide in seiner eigenen Datenschutzerklärung. Für Verantwortliche nach Ziffer 8 ist die Anbindung gesperrt; für die dort selbsttätig zugeordneten Verantwortlichen ist die Sperre technisch umgesetzt.
7. Übermittlung in Drittländer. Eine Übermittlung in ein Drittland findet in der Voreinstellung nicht statt; sämtliche Verarbeitung nach Ziffer 6 erfolgt innerhalb der Europäischen Union. Wählt der Verantwortliche für einen Assistenten ausdrücklich ein Premium-Modell, gilt: Empfängerin ist die OpenAI Ireland Ltd. mit Sitz in Dublin; die Übermittlung an sie erfolgt innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Für eine Weitergabe an Unternehmen der OpenAI-Gruppe oder an Dritte außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums hat sich die OpenAI Ireland Ltd. im Auftragsverarbeitungsvertrag verpflichtet, geeignete Garantien nach Art. 46 DSGVO oder einen Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO zugrunde zu legen; der Auftragsverarbeiter legt die im Einzelfall maßgebliche Grundlage auf Anfrage offen und bleibt für die Auswahl des Unterauftragsverarbeiters nach Art. 28 Abs. 4 DSGVO verantwortlich. Die Auswahl gilt als Weisung des Verantwortlichen im Sinne von Ziffer 3; er prüft eigenverantwortlich, ob sie für die von ihm verarbeiteten Daten zulässig ist. Verantwortlichen nach Ziffer 8 ist die Auswahl untersagt; für die dort selbsttätig zugeordneten Verantwortlichen ist die Sperre technisch umgesetzt.
8. Besondere Kategorien personenbezogener Daten und Berufsgeheimnis. Gehört der Verantwortliche einem Heilberuf an oder unterliegt er einer Schweigepflicht nach § 203 StGB, ist ihm die Auswahl von Sprachmodellen und Nachrichtenkanälen mit Verarbeitung außerhalb der Europäischen Union untersagt; für ihn bleibt die Verarbeitung auf die in Ziffer 6 genannten Anbieter mit Verarbeitung innerhalb der Union beschränkt. Die selbsttätige Zuordnung anhand der hinterlegten Branche erfasst derzeit Heilberufe mit Bezug zu Art. 9 DSGVO; für diese ist die Beschränkung technisch durchgesetzt. Für sonstige Berufsgeheimnisträger — insbesondere Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer — greift die Zuordnung nicht; sie zeigen ihre Schweigepflicht dem Auftragsverarbeiter in Textform an, der die Beschränkung daraufhin auch für sie einrichtet. Bis zum Zugang der Anzeige besteht sie als vertragliches Verbot ohne technische Sperre. Unabhängig davon ist der Assistent so eingerichtet, dass er nicht nach Angaben zur Gesundheit fragt und solche Angaben vor der Weitergabe an Benachrichtigungen entfernt. Der Verantwortliche wirkt darauf hin, dass betroffene Personen keine Angaben nach Art. 9 DSGVO über den Assistenten übermitteln. Pflichten des Verantwortlichen aus § 203 Abs. 4 StGB und aus seinem Berufsrecht bleiben unberührt.
9. Vom Verantwortlichen konfigurierte Ziele. Der Verantwortliche kann Ziele konfigurieren, an die der Auftragsverarbeiter Daten übermittelt: eine Slack-Adresse, an die bei einer Übergabe an einen Menschen der Name, die Kontaktdaten, der Anlass, eine pseudonyme Sitzungskennung sowie die letzten Nachrichten des Gesprächs im Wortlaut gesendet werden; eine Webhook-Adresse für die Weiterleitung von Anfragen mit denselben Angaben; eine Kennung für einen Reichweitenmessdienst, an den ausschließlich Ereignissignale gesendet werden; sowie einen Nachrichtenkanal mit eigenem Anbieterschlüssel des Verantwortlichen, für den Ziffer 6.1 entsprechend gilt. Die Konfiguration ist eine Weisung im Sinne von Ziffer 3. Der Verantwortliche wählt das Ziel aus und trägt die Verantwortung für dessen Zulässigkeit, einschließlich einer etwaigen Übermittlung in ein Drittland; nach dem vorgesehenen Datenfluss ist der Empfänger unmittelbar in die Verarbeitung des Verantwortlichen eingebunden und nicht Unterauftragsverarbeiter des Auftragsverarbeiters; der Verantwortliche prüft dessen datenschutzrechtliche Rolle eigenständig und schließt erforderlichenfalls selbst den nach Art. 28 DSGVO erforderlichen Vertrag. Der Verantwortliche benennt den Empfänger in seiner eigenen Datenschutzerklärung und verfügt über die erforderliche Rechtsgrundlage. Der Auftragsverarbeiter prüft technisch, dass das Ziel nicht in einem internen Netzbereich liegt; eine inhaltliche oder rechtliche Prüfung des Ziels findet nicht statt. Allein bei der Übermittlung an einen Reichweitenmessdienst werden ausschließlich pseudonyme Kennungen, Ereignisnamen und ereignisbezogene Kategorieangaben übertragen; Inhalte von Nachrichten, Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern werden dorthin nicht übertragen. Für die übrigen Ziele dieser Ziffer gilt das nicht — dort werden die Anfragedaten vollständig übermittelt.
10. Unterstützung des Verantwortlichen. Der Auftragsverarbeiter unterstützt den Verantwortlichen im Rahmen des Zumutbaren bei der Beantwortung von Anträgen betroffener Personen (Art. 12–23 DSGVO), bei der Sicherheit der Verarbeitung sowie bei Datenschutz-Folgenabschätzungen und vorherigen Konsultationen (Art. 35, 36 DSGVO). Wird ihm eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bekannt, informiert er den Verantwortlichen unverzüglich, spätestens innerhalb von 48 Stunden nach Kenntniserlangung, in Textform mit den nach Art. 33 Abs. 3 DSGVO erforderlichen Angaben.
11. Löschung und Rückgabe. Nach Beendigung des Nutzungsvertrags und Ablauf der Übergangsphase nach § 11 löscht der Auftragsverarbeiter alle im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten oder gibt sie nach Wahl des Verantwortlichen zurück, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Der Verantwortliche teilt seine Wahl bis zum Ablauf der Übergangsphase in Textform mit; ohne Mitteilung wird gelöscht. Unabhängig davon kann der Verantwortliche die Daten bis zum Ablauf der Übergangsphase selbst nach § 11 exportieren. Die Löschung umfasst alle Kopien; Datensicherungen werden im Rahmen des regulären Sicherungszyklus überschrieben.
12. Nachweise und Überprüfungen. Der Auftragsverarbeiter stellt dem Verantwortlichen auf Anfrage die zum Nachweis der Einhaltung dieser Anlage erforderlichen Informationen zur Verfügung (Art. 28 Abs. 3 lit. h DSGVO). Überprüfungen vor Ort sind nach angemessener Vorankündigung während der üblichen Geschäftszeiten und ohne Beeinträchtigung des Betriebs zulässig; der Auftragsverarbeiter kann sie durch aktuelle Nachweise oder Zertifikate seiner Unterauftragsverarbeiter ersetzen, soweit diese zur Prüfung genügen.
14. Verhältnis zu den Nutzungsbedingungen. Im Übrigen gelten diese Nutzungsbedingungen. Bei Widersprüchen geht diese Anlage in datenschutzrechtlichen Fragen vor. Die Haftung richtet sich nach Art. 82 DSGVO und ergänzend nach § 9 dieser Nutzungsbedingungen.